Ingolstädter Weihnachtsmarkt

Die Tradition des Weihnachtsmarktes hat sich in vielen deutschen Städten eingearbeitet. Doch Ingolstadt gehörte zu den ersten Städten mit dieser Veranstaltung. Aus den Stadtchroniken geht hervor, dass bereits im Jahr 1570 ein Ingolstädter Weihnachtsmarkt veranstaltet wurde.
Der damals regierende Herzog Albrecht V. ordnete den Jahrmarkt an. Die Bewohner der Ortschaften waren sichtlich begeistert von dieser neuen Veranstaltung. Letztlich auch deswegen, weil dort die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsfest getroffen werden konnten.

Doch sicherlich ist der Jahrmarkt damals noch nicht in dem Umfang veranstaltet worden, wie heute. Denn heutzutage werden jährlich circa 50 Stände aufgestellt, von denen weihnachtliche Düfte ausgehen. Unter anderem riecht die Luft nach gebrannten Mandeln, Bratäpfeln und natürlich Glühwein.

Doch der Christkindlmarkt – wie er in Ingolstadt auch genannt wird – ist nicht nur was für Naschkatzen und -kater, sondern bietet auch zahlreiche handgemachte Dekorationsartikel. Darunter einmaliger Christbaumschmuck und selbst gemachte Kerzen. Diese eignen sich außerdem auch hervorragend als Geschenk für Freunde und Verwandte.

Aber vor allem das bayerische Gebäck und die zahlreichen Süßigkeiten haben es den Besuchern angetan. Gerade die Jüngeren unter ihnen erfreuen sich an den Leckereien.

Die durch Beleuchtung und leckeren Duft erzeugte Weihnachtsstimmung wird täglich von Posaunen- und Bläsergruppen musikalisch unterstützt. Diese stammen zum größten Teil aus der Umgebung und kennen den Geschmack der Ortsansässigen.

Für die jüngeren Marktbesucher wurden einige ganz besondere Attraktionen eingerichtet. Darunter auch ein Karussell mit hölzernen Pferden. Dieses ist jedes Jahr sehr gut besucht. Die Kinder erfreuen sich mehr noch als die Erwachsenen an den warmen Lichtern und fangen förmlich an selbst zu strahlen, wenn sie den Nikolaus auffinden.

Öffnungszeiten Ingolstädter Weihnachtsmarkt