Glühwein

Glühwein

Was wäre nur ein Besuch des Weihnachtsmarktes ohne einen schönen heißen Becher Glühwein?

Der steht nämlich unangefochten auf der Nummer Eins bei den beliebtesten alkoholischen Getränken im Winter. Der Glühwein als solcher hat eine lange Tradition und sollte die ausgekühlten Leiber schon im Mittelalter erwärmen. Heute besteht ein typischer Glühwein aus Rotwein, Zucker, Wasser und allerlei Gewürzen wie Nelken, Zimt, Sternanis und Zitronenschale. Dabei wird er üblicherweis in einem großen Topf auf rund 80 Grad erhitzt, damit sich die Gewürze toll mit dem Rotwein verbinden und so einen intensiven Geschmack entfalten können. Dabei muss streng darauf geachtet werden, den Glühwein nie zu kochen, denn dann verfliegt der Alkohol.

Glühwein

Glühwein Schild
Gabi Schoenemann / pixelio.de

Heute gibt es viele Abwandlungen des ursprünglichen Glühweinrezeptes, wie Feuerzangenbowle oder Punch. Bei der Feuerzangenbowle wird über dem warmen Glühwein eine kleine Ablage aus Metall gestülpt. Darauf liegt ein Zuckerhut über den Rum geträufelt wird, der dann angezündet wird. Als Resultat daraus karamelisiert der Zucker, tropft in den Glühwein und erzeugt einen ganz eigenen Geschmack. Der Punch wiederrum besteht nicht nur aus Glühwein, sondern wird noch mit anderen Gewürzen je nach Art verfeinert. Selbst Kinder müssen auf ihren heißen Becher Glühwein im Winter nicht verzichten.

Allerdings besteht der sogenannte „Kinderglühwein“ aus einer Mischung erhitzer Säfte mit Zucker und Gewürzen und auf den Alkohol darin wurde verzichtet. Auf jedem Weihnachtsmarkt gibt es traditionell Stände mit Glühwein in den unterschiedlichsten Ausführungen. Wer gerade keine Lust hat, über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, der bekommt ihn allerdings auch abgefüllt in Flaschen, deren Inhalt dann nur noch auf dem Herd erhitzt werden muss oder er mischt sich ganz einfach seinen eigenen Glühwein zusammen. Rezepte dazu bieten viele Kochbücher oder das Internet.